Grußwort zur KITA21-Tagung
Bei der Fachtagung Bildung für eine nachhaltige Entwicklung in Kindertageseinrichtungen am 10. Juni 2010 im Zentrum für Umweltkommunikation der Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück:

„KITA21 - Die Zukunftsgestalter“ – für diese Tagung habe ich sehr gern die Schirmherrschaft übernommen. Denn eines ist klar: Umwelt- und Ressourcenschutz sind die Zukunftsthemen schlechthin.
Angesichts globaler Entwicklungen wie dem Klimawandel bin ich davon überzeugt, dass wir bereits die ganz Kleinen für nachhaltiges Verhalten begeistern müssen. Es spricht nichts dagegen, dass Umwelt- und Ressourcenschutz ein ‚Sandkastenthema’ wird. Im Gegenteil: KITA21 beweist, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung bei Kindern und ErzieherInnen gut ankommt und wirkt. Es wird mit jedem Tag wichtiger, im Alltag nach weiteren Wegen zu suchen, um Ressourcen zu sparen. Dabei sollten idealerweise Nachwuchs-Umweltschützer ganz vorne mit dabei sein. Und aus eigenen Projekten wie dem Wettbe-werb „DON CATOs Klima-Rallye“ wissen wir, dass bereits Kinder im Vorschulalter für Fragen des Umwelt- und Ressourcenschutzes überaus aufgeschlossen sind.
Wir verbrauchen für alle Tätigkeiten des Alltags natürliche Lebensgrundlagen wie Wasser, Boden, Luft oder Energie – meistens, ohne dass wir uns darüber bewusst sind. Wenn es gelingt, ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit im Alltag von Kindertageseinrichtungen zu erzeugen, dann haben wir viel erreicht. Und dies ist der S.O.F. Save Our Future - Umweltstiftung mit dem Projekt „KITA21“ vorbildlich gelungen, was die Teilnehmerzahl von 50 Hamburger Kitas im Jahr 2009 und die Qualität der daraus hervorgegangenen Projekte belegen. Wenn sich dort die Kleinen - zum Teil über ein ganzes Jahr hinweg - mit Projekten wie „Ohne Wasser kein Leben“, „Kreislauf des Lebens“, „Unser Wald“ oder „Der Sonne auf der Spur“ beschäftigt haben, so wirkt dies im besten Sinne des Wortes nachhaltig. Wer schon als Kind lernt, diese Zusammenhänge zu verstehen, wird vermutlich auch als Erwachsener einen Sinn für ein Ressourcen schonendes Verhalten haben.
Schon heute hat das Projekt erfreulich viele UnterstützerInnen an Bord, sodass ich zuversichtlich bin, dass sich die Auszeichnung „KITA21“ verfestigt. In diesem Sinne wünsche ich der Tagung, dass sich die Ergebnisse des Projektes möglichst weit verbreiten. Der S.O.F. wünsche ich, viel Erfolg bei der bundesweiten Verbreitung der Auszeichnung „KITA21“.

- Dr. Norbert Röttgen, Bundesumweltminister
KITA21 im Portrait
Welches Anliegen die Initiative KITA21 verfolgt, wie sie in den Kitas wirkt und wer daran beteiligt ist veranschaulicht das KITA21-Filmportrait.
Film angucken ...
Die Workshops beschäftigen sich mit den Grundlagen der BNE und liefern hilfreiche Anregungen und Ideen für die Planung von eigenen Bildungsprojekten.
Zu den Worksphops ...

KITA21 kostet nichts und bietet eine Menge Unterstützung. Erfahren Sie, welche Verpflichtungen den teilnehmenden Kitas daraus entstehen.
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